GRIDS

Das “Grid” basiert auf einer Maske, die in einer Software, die ausschließlich für Bilder zuständig ist, ein (noch) leeres Bildfeld definiert. Aus ihrem Zusammenhang isoliert, vergrößert, Farb- und Kontrastmodifikationen ausgesetzt, wird das Grid selbst zu einem Bild und knüpft damit an das “Grid” der Moderne, jener reduzierten Form der Komposition, an: “Mit seiner durch die Koordinaten bedingten Flächigkeit verdrängt das Raster die Dimensionen des Realen [...]. Das Raster erklärt die Kunst zu einem Raum, der autonom ist und sich selbst zum Zweck hat.” (Rosalind Krauss)